Jetzt anlegen – Blühende Säume für Bienen, Schmetterlinge und Co.

(29.06.16) Interessierte Landwirte können sich jetzt für die Einsaat von Blühstreifen im Herbst 2016 bewerben. Das Projekt „Summendes Rheinland – Landwirte für Ackervielfalt“ fördert die Anlage solcher mehrjährig blühender Säume mit gebietsheimischen Wildpflanzen.

 

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Blühender Saum im 1. Standjahr, angelegt im Rahmen des Projekts „Summendes Rheinland“

Ziel des Projekts „Summendes Rheinland“ ist es, wertvolle Lebensräume zur Nahrungssuche, Fortpflanzung und Überwinterung für bestäubende Insekten in der Niederrheinischen Bucht im Dreieck zwischen Köln, Aachen und Bonn zu schaffen.

Bewerbung um Säume jetzt möglich

Landwirte, die sich im kommenden Frühjahr an blühenden Säumen entlang ihrer Felder erfreuen möchten, können sich jetzt bei der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft melden und ihre Flächenvorschläge nennen. Die Anzahl der Teilnehmer an dieser Fördermaßnahme ist begrenzt.

Ansprechpartner ist
Dr. Heiko Schmied (0 22 8 – 90 90 72 1-2, h.schmied@rheinische-kulturlandschaft.de).

Die Säume können ab September 2016 eingesät werden und sind als ökologische Vorrangfläche im Greening anrechenbar. Teilnehmende Landwirte erhalten eine Vergütung für Aufwand und Ertragsausfall, das Saatgut wird zudem kostenlos von der Stiftung bereitgestellt.

Teilnehmen können alle Landwirte mit Flächen im Rhein-Erft-Kreis, Kreis Euskirchen, Kreis Düren, der Städteregion Aachen, Teile des Rhein Sieg-Kreises und der Städte Bonn und Köln. Weitere Informationen hält das Infoblatt „Säume im Summenden Rheinland“ bereit.

Zwischenfrucht-Maßnahme 2017

Neben der Anlage von Säumen fördert das Projekt „Summendes Rheinland“ auch die Einsaat blühender Zwischenfrüchte. Landwirte, die erst ab 2017 an der Greening-fähigen Maßnahme „Blühende Zwischenfrüchte“ teilnehmen möchten, können sich aber schon jetzt bei der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft unverbindlich vormerken lassen.

Das Projekt „Summendes Rheinland – Landwirte für Ackervielfalt“ wird über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.