Einladung zur regionalen Fachveranstaltung des F.R.A.N.Z.-Projektes in Frechen

(13.04.2026) Das Dialog- und Demonstrationsprojekt F.R.A.N.Z. (Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft) entwickelte in den letzten zehn Jahren effiziente Naturschutzmaßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft. Am 27.05.2026 findet in diesem Projekt von 9:45 Uhr bis 13:00 Uhr die abschließende regionale Fachveranstaltung auf dem Demonstrationsbetrieb in Frechen statt.

Seit zehn Jahren werden im F.R.A.N.Z.-Projekt biodiversitätsfördernde Maßnahmen entwickelt und erprobt, die sowohl ökologisch wirksam als auch praxistauglich und wirtschaftlich tragfähig sind. Dabei arbeiten Landwirtschaft und Naturschutz eng zusammen. Das Projekt umfasst ein Netz von zehn Demonstrationsbetrieben in ganz Deutschland, welche von Naturschutzberatenden fachlich begleitet wurden.

Auf dem Betrieb von Gernot Lindemann-Berk in der Kölner Bucht werden unter anderem mehrjährige Blühstreifen, Extensivgetreide, Feldlerchenfenster und das blühende Vorgewende umgesetzt. Herr Lindemann-Berk und unsere Projektleiterin Nadine Becker, die Naturschutzberaterin des Betriebs, stellen bei der Veranstaltung die Maßnahmen auf dem Acker vor. Außerdem werden die Ergebnisse des Projektes, insbesondere für den Bördebetrieb in der Kölner Bucht, dargestellt und diskutiert.

Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte aus Landwirtschaft und Naturschutz von der Praxis über Verbände und Verwaltung bis hin zur Forschung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung inkl. Mittagsimbiss ist kostenfrei.

Anmeldeschluss ist der 15. Mai 2026. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.

Eine Anmeldebestätigung erhalten Sie wenige Tage nach Ihrer Anmeldung.

Termin: 27.05.2026 von 9:45 Uhr bis 13:00 Uhr

Ort: Gut Neu-Hemmerich, Bachemer Straße 6, 50226 Frechen

Bei Fragen zur Veranstaltung melden Sie sich bei:

Nadine Becker (Fon 0228 – 90 90 72 18, E-Mail n.becker@rheinische-kulturlandschaft.de)


Das Verbundprojekt F.R.A.N.Z. wird von der Umweltstiftung Michael Otto und dem Deutschen Bauernverband durchgeführt.  Das Projekt wird ressortübergreifend unterstützt. Die Förderung erfolgt mit Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank, mit besonderer Unterstützung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat sowie durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.