Jetzt anmelden: Fachtagung „Ackerwildkrautschutz durch Wiederansiedlungen – Herausforderungen, Erfolge und neue Perspektiven“

(19.06.2024) Im Rahmen des Projektes „Lebensfelder“ richtet unsere Stiftung Rheinische Kulturlandschaft in Kooperation mit der Bayerischen KulturLandStiftung die Fachtagung „Ackerwildkrautschutz durch Wiederansiedlungen – Herausforderungen, Erfolge und neue Perspektiven“ am 26. November 2024 in Bonn aus.

+++ Update (18.07.2024) Die Veranstaltung ist als Fortbildung für Mitglieder der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen mit 6 Fortbildungspunkten anerkannt (Registriernummer 24-500965-001). +++

Worum geht es?

Viele wertgebende und konkurrenzschwache Ackerwildkrautarten sind heutzutage selten geworden. Oftmals sind ihre Samenvorräte im Boden erschöpft und Verbreitungsmöglichkeiten früherer Zeiten fehlen. Wiederansiedlungen bilden daher einen bedeutenden Baustein für die Erhaltung und Förderung dieser Arten.

Bisher existieren jedoch keine bundesweit einheitlichen Leitlinien zur Sammlung, Vermehrung und Wiederansiedlung von seltenen Ackerwildkrautarten. Gründe hierfür sind u. a., dass gefährdete und in einer Herkunftsregion nur gering verbreitete Arten in der Regel im Regio-Saatgut-Konzept nicht berücksichtigt werden. Dies führt zu einem Mangel an geeignetem Saatgut für Schutzprojekte und potenzielle Agrarförderprogramme.

Vor diesem Hintergrund beleuchtet die Tagung die aktuellen Herausforderungen bei der Sammlung, Vermehrung und Wiederansiedlung von Ackerwildkräutern, stellt erfolgreiche Praxisansätze vor und zeigt neue wissenschaftliche Perspektiven für künftige Schutzbemühungen durch Wiederansiedlungen auf.

Die Tagung findet im Rahmen des Projektes „Lebensfelder – Praxisstandards zur Wiederansiedlung von Ackerwildkräutern“ statt und richtet sich an Akteur:innen aus Naturschutz, Landwirtschaft sowie Behörden und weitere Interessierte.

Veranstaltungsort

Gustav-Stresemann-Institut e.V.
Europäische Tagungs- und Bildungsstätte
Langer Grabenweg 68 – 53175 Bonn

Die Teilnahme an der Veranstaltung inkl. Mittagessen ist kostenfrei.

Anmeldeschluss ist der 19. November 2024.

Das Projekt „Lebensfelder – Praxisstandards zur Wiederansiedlung von Ackerwildkräutern“ wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz sowie durch die Landwirtschaftliche Rentenbank.

Diese Website gibt die Auffassung und Meinung des Zuwendungsempfängers des Bundesprogramms Biologische Vielfalt wieder und muss nicht mit der Auffassung des Zuwendungsgebers übereinstimmen.