Save the Date: Online-Tagung „Wege für die Praxis: Problemunkräuter regulieren – Ackerwildkräuter erhalten“

(26.06.2026) Wie lässt sich die Förderung seltener und gefährdeter Ackerwildkrautarten mit der Vermeidung ertragsreduzierender Problemarten vereinbaren? Welche Strategien haben sich in der Praxis als besonders effizient und nachhaltig bewährt? Diesen Fragen geht die Online-Tagung „Wege für die Praxis: Problemunkräuter regulieren – Ackerwildkräuter erhalten“ unseres Projektes „Lebensfelder“ am 17.11.2026 nach und bietet viel Raum für praxisnahen Austausch.

Viele wertgebende, konkurrenzschwache Ackerwildkräuter wie Adonisröschen und Acker-Rittersporn prägten früher unsere Agrarlandschaften, sind heute jedoch selten geworden. Zu ihrer Erhaltung und Förderung wird meist eine ackerbauliche Bewirtschaftung empfohlen, die sich an traditionelle Formen des Ackerbaus anlehnt. Eingeschlossen sind hierbei in der Regel der Verzicht auf Pflanzenschutzmittel und auf mechanische Beikrautbekämpfung. Reduzierte Saatdichten der Kultur sowie eine verminderte Düngung sind ebenfalls Teil vieler Empfehlungen.

Je nach Standort können, vor allem in der Umstellungsphase und durch „zu extensive“ Bewirtschaftung, zusätzlich zu den gewünschten Arten auch konkurrenzstarke Beikräuter auftreten, die durch Massenbestände zu Ernteverlusten führen, sogenannte „Problemunkräuter“. Oft besteht in diesen Fällen Unsicherheit, wie deren Regulierung gleichzeitig effizient und möglichst schonend für die gewünschten Arten umgesetzt werden kann.

Diesem Bedarf begegnet die Online-Tagung mit der Vorstellung von typischen Praxisbeispielen und Lösungsstrategien zur Regulierung von Wurzelunkräutern wie Acker-Kratzdistel und Samenunkräutern wie Acker-Fuchsschwanz. Interaktive Formate ermöglichen einen intensiven Austausch zwischen den Teilnehmenden und den Referent:innen.

Die Online-Tagung findet am 17.11.2026 im Rahmen des Projektes „Lebensfelder – Praxisstandards zur Wiederansiedlung von Ackerwildkräutern“ statt. Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Akteur:innen aus Landwirtschaft und Naturschutz, die selbst Extensiväcker bewirtschaften oder in diesem Bereich beraten, sowie Behörden und weitere Interessierte.

Das Programm folgt in Kürze.


Das Projekt „Lebensfelder – Praxisstandards zur Wiederansiedlung von Ackerwildkräutern“ wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie durch die Landwirtschaftliche Rentenbank.

Diese Website gibt die Auffassung und Meinung des Zuwendungsempfängers des Bundesprogramms Biologische Vielfalt wieder und muss nicht mit der Auffassung des Zuwendungsgebers übereinstimmen.