Station 1

Magerwiese mit Tausendgüldenkraut und Guter-Heinrich-Flur

Diese Schutzfläche besteht aus zwei Bereichen, die ineinander übergehen:

Echtes Tausendgüldenkraut wächst in dieser Schutzfläche.
Foto: Mirko Dreßler/piclease

Am Hang und unterhalb der Scheune wachsen auf dem mageren (d. h. nährstoffarmen) Boden viele Pflanzenarten, die für Magerwiesen typisch sind.

Auch das rosafarben blühende Echte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea), eine in Deutschland besonders geschützte alte Heilpflanze, kommt hier vor.

Der Gute Heinrich ist ebenfalls hier zu entdecken.
Foto: Robert Flogaus-Faust/wikimedia commons

Im hinteren Bereich am Gebäude finden sich Arten, die sich an nährstoffreichen Standorten wohlfühlen. Hierzu gehört neben Giersch und Großer Brennnessel auch eine besondere Rarität:

Der Gute Heinrich (Blitum oder Chenopodium bonus-henricus), der heute in Nordrhein-Westfalen als stark gefährdet gilt.

In früheren Zeiten war der Gute Heinrich häufig in Dörfern anzutreffen und wurde als Gemüse und Heilpflanze verwendet.

Wo? Baugruppe Eifel, bei Haus Nr. 17 (Scheune und Stall aus Breidscheid)

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