Gemeiner Grashüpfer

(Chorthippus parallelus)

Charakteristische Art der offenen, krautreichen Grünlandflächen

Ökologie

Lebensweise

  • Tagaktiv, besonders während der Nachmittagsstunden
  • Erwachsene Tiere überwiegend während der Sommermonate ab Juni, vereinzelt bis November präsent
  • Besonders auffällig durch laute und unterschiedliche Arten von Gesängen

Fortpflanzung

  • Weibchen legen unabhängig von der Paarung mehrfach 8–9 Eier in der oberen Bodenschicht ab
  • Aus den Eiern entwickeln sich erst nach 1–2 Wintern erwachsene Tiere

Nahrung

  • Ernährt sich von verschiedenen, häufig vorkommenden Gräsern

Verbreitungskarte

Verbreitungskarte: verändert nach: DGfO, 2017; Basiskarte: GeoBasis-DE / BKG, 2019

Wissenswertes

Der Gemeine Grashüpfer gehört zu den am häufigsten vorkommenden Heuschreckenarten in Deutschland und besiedelt auch Gärten, wenn der Rasen nicht allzu häufig gemäht wird.

Gefährdung

  • Rote Liste Deutschland: ungefährdet (Kategorie *)
  • Intensive Grünlandnutzung (dichte Bestände) mit häufiger Mahd und Einsatz von Mahdgutaufbereitern kann zu einer starken Verminderung bis hin zu nahezu völligem Erlöschen von Teilpopulationen führen
  • Verlust von Randstrukturen/Altgrasstreifen, die besonders während der Ernte als Rückzugsorte oder zur Eiablage dienen

Lebensraum / Erforderliche Bewirtschaftung

  • Kommen bis in Höhen von 1.900 m über NN vor. Art ist sehr anpassungsfähig und besiedelt unterschiedlichste Grünlandhabitate
  • Lebensräume sind die Krautschichten von Wiesen und Weiden, Niedermoore und Ruderalflächen
  • Hohe Bestandsdichten treten besonders auf frischen und feuchten Wiesen auf
Präsenz in der Fläche (erwachsenes Tier)
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Feb
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